Verkehrswende Hagen Mehr Rad Wagen! Hagener Forum für
Fuß- und Radverkehr
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Wien macht’s vor!

Zum Osterwochenende hat Wien - als Reaktion auf Corona - in allen Stadtteilen weitere Straßen für Radfahrer und Fußgänger geöffnet. In den Begegnungszonen sollen alle Verkehrsteilnehmer - in Rücksicht aufeinander und unter Wahrung des "social distancing" - sich im Freien bewegen können, flanieren, radeln, skaten, und wenn nötig auch autofahren...

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Hagener Forum für Fuß- und Radverkehr

Wir sind ein Zusammenschluss Hagener Bürger, die sich dafür einsetzen, ihre Heimatstadt Hagen von einer durch Stau und Smog belasteten Autostadt zu einer fahrradfreundlichen und Fußgängerfreundlichen Stadt mit einer guten ÖPNV-Infrastruktur zu entwickeln. Dafür suchen und finden wir die Unterstützung anderer Vereine und Gruppierungen, z.B. des ADFC, des VCD, der DUH, …

Breite Radwege – fairer Umgang – Lebensqualität!

Dauerstau, Abgase, Lärm – gesundheitsschädlich und lebensgefährlich!

Aktivitäten – Was Wir tun:

  • Wir bieten der Hagener Verwaltung und Politik unsere Hilfe für zukunftsorientierte und bürgerfreundliche Verkehrsplanung an.
  • Wir informieren über Möglichkeiten einer nachhaltigen und umweltschonenden Stadt-Mobilität
  • Wir helfen in Wohnvierteln, Straßenraum in Lebensraum (für Erwachsene und Kinder, auf dem Rad oder zu Fuß) zu verwandeln.
  • Wir unterstützen öffentliche Veranstaltungen zur Verkehrswende (Fahrrad-Kongress, Umwelttag, Radsternfahrt Ruhr, Fahrradfest,…)
  • Wir helfen Familien bei der Organisation eines sicheren Schulwegs.

Hagen kann

Von Anderen  

Städten Lernen!

Aktuell:

 

Wien!

Quelle: Birgit Hebein, Vizebürgermeisterin Wien

Die Situation in Hagen

Hagen ist Autostadt!

Hagen belegt einen Spitzenplatz im Autoverkehr:
62% aller Wege werden mit dem Auto zurückgelegt, das ist mehr als in fast jeder anderen Großstadt Deutschlands.

Weniger als 3% aller Wege werden in Hagen mit dem Fahrrad zurückgelegt. In den Jahren 2014, 2016 und 2018 erhielt  Hagen daher dreimal in Folge die „Rostige Speiche“ verliehen als Preis dafür, in der Beliebtheitsskala der Radfahrer auf dem letzten Platz aller Städte ähnlicher Größe in NRW gelandet zu sein.

Wo liegen die Probleme?

Hagens Topographie macht es Radfahrern nicht leicht: Berge, enge Täler und enge Straßen. Dazu umgeben von großen Autobahnkreuzen mit hoher Baustellenbelastung, mit der Folge einer hohen Belastung durch LKW-Verkehr. 

Immer heißt es: „Wir haben kein Geld!“  Doch dieser Satz entbindet die Stadt Hagen nicht von ihrer Aufgabe, sich für die Sicherung der  Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger, für eine zukunftsorientierte, nachhaltige Daseinsvorsorge einzusetzen. Dies hat Hagen in den letzten Jahrzehnten leider nicht getan! 

Was muss sich ändern?

Wirtschaftlich: Hagen muss sich einen Namen machen mit zukunftsweisenden Projekten, für die es erfolgreich Unterstützung aus den Fördertöpfen des Landes, des Bundes und der EU einwerben kann.

Verkehrspolitisch: Hagen muss den Anteil des Autoverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen deutlich senken. Das Radwegenetz muss flächendeckend ausgebaut werden und die Innenstadt fahrradfreundlich gestaltet werden. Radfahren in Hagen muss attraktiver werden, dazu braucht es auch eine große Radstation in enger Bahnhofsnähe.

Außerdem muss der ÖPNV nachhaltig gestärkt werden, damit der beruflich einströmende Pendler-Verkehr zu einem großen Teil auf den ÖPNV umgeleitet werden kann (z.B. durch Park-and-Ride-Systeme).

Was tut Hagen bereits?

Die Stadt hat dem Rat ein RADVERKEHRSKONZEPT vorgelegt, das bereits viele gute Ideen zur Verbesserung der Rad-Infrastruktur enthält. Dieses Konzept muss dringend und umfassend umgesetzt werden!

Außerdem hat der Rat einen MASTERPLAN MOBILITÄT erstellen lassen. Dieser muss schleunigst konkretisiert und sodann zügig in konkreten Maßnahmen angegangen werden.

Um diese Forderungen umsetzen zu können, muss die Stadt Hagen in ihrer Verwaltung dringend die entsprechende Manpower mit diesen Aufgaben betrauen: 
Die Verwaltungsbereiche Verkehrsplanung Radverkehr und Fördermittelakquise sind sträflich unterbesetzt und angesichts dieser Unterversorgung hoffnungslos mit den Aufgaben überfordert.

Was Wir Wollen

Wir wollen:
durch Beratung der kommunalen Entscheidungsträger,
durch Gespräche mit der örtlichen Wirtschaft,
durch Verbindung mit Stadtteilgruppen und Bürgerinitiativen,
durch eine Vielfalt bunter Aktionen
und öffentlichkeitswirksamer Impulse
dazu beitragen,
dass in Hagen das heute vielleicht noch Undenkbare nicht nur gedacht,
sondern innerhalb weniger Jahre in die Tat umgesetzt wird:
Wir wollen, dass Hagen eine zukunftsorientierte, am Gemeinwohl
seiner Bürgerinnen und Bürger orientierte Verkehrspolitik umsetzt
und die Kehre von der autogerechten Stadt zur menschengerechten Stadt gelingt.

Machen Sie mit!

Kommen Sie zu einer unserer Veranstaltungen, setzen Sie sich in Ihrem Umkreis für unsere Ziele ein, oder schreiben Sie uns eine e-mail zur Kontaktaufnahme.

Unsere nächsten Veranstaltungen

Freitag, 10. Juli 2020 17:00 Uhr

Treffen des Hagener Forums
Allerwelthaus Hagen
Potthofstraße 22

Freitag, 10. Juli 2020 19:00 Uhr

Critical Mass Hagen
Hauptbahnhof Hagen